In Wolken schweben oder Die Cloud

L1000771Anläßlich eines Seminars habe ich sie kennengelernt, die Cloud. Erst wollte ich nicht, jetzt finde ich es schön, auf die Inhalte meiner Cloud zuzugreifen, egal ob mit PC, Notebook oder Tablet, oder mit anderen zu teilen. Keine Kopien mehr ziehen, sondern die Dateien einfach auf einem fremden Server abzulegen und darauf weltweit zugreifen zu können. Auch egal, ob die NSA mitliest oder nicht. Es sei denn, sie verändern die Inhalte oder klauen die Idee. Dann kann ich ganz schön stinkig werden.

Der letzte Urlaub führte uns in den Schwarzwald und in einen Ort, der sich rühmt, 2 Millionen Tagesgäste jährlich zu begrüßen. Ein Blick auf den Parkscheinautomaten genügte schon, pro Stunde 2 EUR (mal 2 Mio). Ich freute mich schon auf ein Mobilfunknetz der Sonderklasse. Denkste, kaum ein Strich auf der Empfangsskala und ein Internetzugang, unmöglich. Es wäre auch schön gewesen, meine Fotos in meiner Bildercloud abzulegen.

Wir sind ein tolles Land, wir fliegen mit im Weltall, unsere Produkte sind weltweit begehrt. Aber wir bekommen es nicht hin, Mobilfunk und Internet flächendeckend einzuführen. Selbst nicht im Musterländle. Kein Internetzugang beim Vermieter. Dafür in der Touristinfo, 24 Stunden 1 EUR. Die macht aber irgendwann zu und ist an Wochenenden nur zwei Stunden geöffnet. Im nahegelegenen Freiburg kann man in einem Kaufhaus drei Stunden kostenlos (!) surfen.

Ich wollte trotz Urlaub aber gelegentlich überarbeiten, schreiben und dabei auf meine Dateien zugreifen. Nicht in der Touristinfo und nicht zu deren Öffnungszeiten. Gut, dass ich sie dabei hatte. Mit der Cloud wäre das nichts geworden.

Link: Dropbox , Bilder (Beispiel) Nikon

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