Stadtgeschichte, Stadtführung, Figurenentwicklung

Vor einiger Zeit sprach mich ein Bekannter an und fragte mich, ob ich nicht daran interessiert sei, Stadtführungen durchzuführen. Warum eigentlich nicht? Was ich schnell merkte, dass gerade die städtischen Veranstalter darauf achten, dass ihr Konzept vertreten wird: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“

Letztendlich fand ich doch noch einen Kurs. Wir lernten, welche Möglichkeiten es gibt, sich in Stadtgeschichte einzulesen, zu recherchieren, sich einem Thema zu nähern.

Das von mir zuletzt gewählte Thema stellte sich erst als schwierig heraus, da es zunächst nur wenig Informationen gab. Selbst bei einem Verein, der sich mit Heimatgeschichte befasst, fand ich nur wenig brauchbares Material. Auch die Bücher und Quellen, die ich im Internet fand, gaben nicht viel zum eigentlichen Thema. Ich begann mit der Entwicklung einer Zeittafel und entdeckte, dass es einen Charakter, eine Figur gibt, die mit dem Thema verbunden ist bzw. es sein mußte. Ich hatte eine Geschichte gefunden, die Geschichte einer Person, die in der Zeit lebte und aufgrund vielfältiger Indizien, die ich fand, mit meinem Thema eindeutig zu tun hatte. So konnte ich eine Geschichte entwickeln, die man als Faction bezeichnen kann. Der Mischung zwischen Fakten und Fiction. Mein Charakter war geboren  bzw. wieder auferstanden. Vielleicht wird eine Stadtführung bzw. Themenführung daraus.

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