Storyline mit Karteikarten

Seit ich in den Profitipps von Diana Hillebrand auf ihr Schatzkästlein mit Karteikarten aufmerksam geworden bin, begleiten sie mich in unterschiedlichen Formaten von DIN A8 bis A6. Schnell sind damit Einfälle zu einer Geschichte  notiert.

Syd Field empfiehlt in seinen Grundlagen des Drehbuchschreibens die Verwendung von Karteikarten, um die Storyline eines Drehbuch oder eines Geschichte aufzubauen. Für 30 Seiten (Drehbuch) vierzehn Karteikarten:

  • vierzehn Karten erster Akt
  • vierzehn Karten für den ersten Teil des zweiten Aktes
  • vierzehn Karten für den zweiten Teil des zweiten Aktes
  • vierzehn Karten für den dritten Akt.

Die Anzahl von Karten ist ein Anhaltspunkt, wobei diese farbig sein sollten, um einen Überblick zu haben. Man kann mit mehr oder weniger auskommen. Sicherlich gibt es heute Schreibprogramme, die ein Korkboard oder ähnliche Werkzeuge enthalten, aber ich bevorzuge das Arbeiten mit Karten. DramaQueen enthält z.B. eine solche Funktion nicht.  Das Problem, dass ich beim Arbeiten mit Karteikarten empfand, war das ich nicht gerne Karteikästen mit mir herumtrage. Da kam der Hinweis im Blog von Richard Norden auf ein sogenanntes “CardSkin” gerade richtig.

Bei dem “CardSkin”  handelt es sich um eine  Schutzhülle für Karteikarten.  Damit  werden Karteikarten so gebündelt, dass sie sich jederzeit platzsparend und geschützt transportieren lassen. Im Gegensatz zu sperrigen Karteikästen, passt sich der CardSkin an Karteikartenstapel jeder Höhe an. Die Hülle ist zum Preis von ca. 10 EUR erhältlich.

Links
Diana Hillebrand
“Heute schon geschrieben”
Richard Norden
“Cardskin”
Syd Field “Das Drehbuch”
CardSkin