Spracheingabe

Wohin mit den spontanen Einfällen? Nicht immer hat man gerade ein Blatt Papier zur Hand oder muss sich auf etwas Anderes konzentrieren. Bei meinen Spaziergängen mit dem Hund habe ich mein Smartphone dabei, dass auch eine App für Audioaufnahmen besitzt oder meinen Audiorekorder. Eine Gelegenheit meine Ideen zu speichern. Aber irgendwann müssen sie aufs Papier oder den Bildschirm. Als abhören und niederschreiben. Das kann schon einmal arbeitsaufwändig sein.

Also habe ich mich in den Tiefen des Internets auf die Suche gemacht und wurde auf ein Microsoft Garagenprojekt aufmerksam: DICTATE. Ein Programm, mit dem sich Texte in Microsoft Word , Outlook und Powerpoint diktieren lassen. Das Add-On gibt es in einer 32- und 64-Bit-Version. Nach Installation steht es in Word unter einem neuen Reiter „Dictation“ zur Verfügung.

Ärgerlich ist nur, dass man bei jedem Neustart von Word die Spracheinstellungen auf „German“ setzen muss und Befehle wie Punkt, Komma, Fragezeichen sind nur in Englisch hinterlegt. Mit dem eingebauten Mikrofon meines Laptops funktioniert es ganz gut. Nur teilweise lässt die Spracherkennung zu wünschen übrig. Man sollte sich angewöhnen, deutlich, laut und langsam zu sprechen.

Meine Versuche, den Audiorekorder an die Mikrofoneingangsbuchse über ein Audiokabel anzuschließen, um die Audioaufnahmen in DICTATE zu übertragen, waren nur teilweise erfolgreich. Irgendwann stieg die Sprachaufnahme aus. Aber mittels Wiedergabe über die Kopfhörer und persönlichem Diktat könnte es funktionieren.

Es ist zu hoffen, dass Microsoft  die Anwendung weiter pflegt und es nicht beim Projektstatus bleibt.

Links: Microsoft DICTATE, Download, alternativ bei Winfuture (dort steht eine neuere Version zur Verfügung)