CropZeug

Ein Blick in meine Fotoausrüstung erstaunt mich immer wieder. Im Laufe der Jahre hat sich einiges an Objektiven angesammelt. Darunter Festbrennweiten von 24 – 105 mm. Blendenöffnungen von F1,4 bis F2,8. Wenn ich sie an meiner Nikon DX-Spiegelreflex anschließe, verzweifele ich jedesmal. Aus dem Vierundzwanziger wird ein Sechsundreißiger. Nichts mit Weitwinkel. Wenn ich ein Weitwinkel benötige, muss dann das Zoom-Objektiv dran. Aber nichts mit großer Blende und einem schönen Bookeh. Es ist doch zum Verzweifeln, wenn man seine Ausrüstung nicht nutzen kann.

Dahlie | Dahlienschau Insel Mainau 2017 | Aufnahme mit Nikon 1V3, 1 Nikkor VR 10-100 f/4, Brennweite 94,2 entspricht ca. 242 mm KB, Blende 1:8

Eigentlich hilft der Cropfaktor nur bei Teleaufnahmen, bei denen man seine Verlängerung ausspielen kann. Besser noch als ein 1,4 oder 1,5 Telekonverter. Bei den Makro-Objektiven kommt man mit dem Cropfaktor gut zurecht.

Aber im Weitwinkel-Bereich? Fehlanzeige. Schaut man sich die Hersteller-Webseite(n) an, gibt es zu den DX-Kameras der 3000- oder 5000er-Serie (NIKON) kein erschwingliches FX-Pendant.

Wer seine lichtstarken Nikkore weiter nutzen will, dem bleibt nur die Suche nach einer günstigen gebrauchten FX-Spiegelreflex.