Glaskugel-Fotografie

Ein Ausflug zur Burg Eltz bot sich geradezu an, mal wieder mit der Glaskugel zu fotografieren. Problematisch war es, einen Platz zu finden, um das einzigartige Panorama dieser Burg mit der Glaskugel einzufangen. Auf den Mauern ließ sich die Glaskugel nicht ablegen, ohne Gefahr zu laufen, dass sie herunter kullert und auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist. Also packte ich die Glaskugel in die Hand und hielt sie mit zwei Finger vor das Panorama, um zu fotografieren. Erst dachte ich, ein Insekt habe mich in die Hand gestochen. Schnell wurde mir aber klar, dass die Sonne die Ursache war.

Glaskugel wirkt als Brennglas

In den roten Kreise sieht man die Reflexionen bzw. den Weg, den das Sonnenlicht zurücklegt. Dabei werden die Strahlen so gebündelt, dass nur ein spitzer Strahl die Hand trifft, der aber eine entsprechende schmerzhafte Hitze entwickelt.

Beim Fotografieren mit der Glaskugel sollte man schon entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um sich oder andere vor dem Brennglaseffekt zu schützen. Auch ein Brand wäre sehr schnell ausgelöst. Übrigens sind die Warnhinweise auch in dem Beipackzettel enthalten. Bei den Lichtverhältnissen war garnicht weiter daran zu denken, eine Aufnahme hinzu bekommen, ohne dass ich mir die Finger verbrannte. Ein Stativ, auf dem ich die Glaskugel auflegen konnte, hatte ich auch nicht dabei. Aber es gibt immer ein Nächstesmal.

Glaskugel Burgenpanorama
Glaskugel Burgenpanorama Fujifilm X-T1