Analog fotografieren

Faltkameras von Adox, Agfa, Franka und ZEISS IKON

Die letzten Wochen habe ich mich intensiv mit meiner Fotografie beschäftigt. Irgendwann hatte ich total auf Digital umgestellt. Als ich mir meine Filme im Kühlschrank anschaute, stellte ich fest, wie lange ich schon nicht mehr analog fotografiert habe. 2011, 2012, 2013 sind die Jahre für das Haltbarkeitsdatum. Es müssen also über zehn Jahre vergangen sein, in denen ich nochmals eine analoge Kamera in den Händen hatte.Zum Teil habe ich sie verkauft, andere werden noch folgen, aber auch digitale Spiegelreflexkameras. In meinem Fundus sind noch NIKON F3, MAMIYA 645 PRO TL, CONTAX G1, neben den ADOX-, AGFA-, VOIGTLÄNDER- und ZEISS IKON-Faltkameras. Auch eine Reihe von Kleinbildkameras wie AGFA OPTIMA .35-, ROLLEI-/ VOIGTLÄNDER. Sind schön anzusehen, aber auch zum Fotografieren wurden sie nicht mehr genutzt. Teilweise gibt es für die Batterien keinen Ersatz mehr, da irgendwann Quecksilberbatterien verboten wurden.  So schnell entsteht aus funktionsfähigen Kameras Schrott.

Apropos Schrott. Einige Kamerahersteller gibt es nicht mehr. Sie gingen in anderen Firmen auf oder ihre Marken wurden verkauft. CONTAX von Yashica bzw. Kyocera hergestellt, haben keinen Herstellerservice mehr. Es gibt nur noch einige Spezialisten, die in der Lage sind, Reparaturen durchzuführen, sofern die Ersatzteile zu Verfügung stehen. YASHICA, die u.a. die T2, T3, T4 und T5 mit Zeiss-Objektiven herstellte. Wenn ich mir die Preise für eine T5 anschaue, dann wird mir schlecht. Habe ich sie doch seinerzeit für billiges Geld in Zahlung gegeben.

Ich will aber nicht nachtrauern, sondern mein Equipment auf wenige Kameras/Objektive reduzieren. Und ich habe mir vorgenommen, künftig analog zu fotografien und die Negative zu digitalisieren (bzw. lassen).