Archiv der Kategorie: Creative Writing

eBooks lesen, veröffentlichen

Vor einigen Tagen  brachte ALDI ein Android-Tablett für 100 € ins Angebot. Auch wenn es nicht super-positive Besprechungen gibt, ich finde,  für den Preis kann man nichts falsch machen. Dieser Beitrag wurde im ersten Entwurf mit dem ALDI-Tablett erstellt. Die Beschreibung (Ankündigung) veweist auf die Möglichkeit, diesen Mini-PC als eBook-Reader zu nutzen, was den Ausschlag für den Kauf gab.
Einige Apps gelöscht, die ich als störend empfand, neue geladen. Dann ging es an das eBook. Unsere Stadtbibliothek bietet eine Reihe von eBooks zur Ausleihe an. Bei Neuerscheinungen besteht das Problem, dass sie auf Monate hinaus vorgemerkt sind. Ich habe eins gefunden und ausgeliehen. Ein geeigneter Reader ist der BlueFire Reader (Google-Playstore). Zum Lesen muss das Buch noch freigeschaltet werden. Dafür benötigt man eine Adobe-ID.

Mich interessierte natürlich, wie sich meine mittlerweile auf 200 Normseiten angewachsene Geschichte als eBook macht. Für die eBook-Erstellung fand ich einige Hinweise auf freie Software, mit der sich Bücher im ePub-Format erstellen lassen. Eines davon ist Sigel, mit der die Seiten im XHTML_Format erstellt werden können, wobei es auch eine WYSIWYG-Ansicht gibt. Mit Sigel lassen sich vorhandene Seiten einlesen. Sehr schnell geht das, wenn die Seiten im HTML-Format bereits erstellt sind. Dann brauchen diese nur einkopiert zu werden. yWriter beinhaltet einen Export als eBook. Damit werden HTML-Seiten erstellt. Es lassen sich aber auch Inhalte, die als RTF-Dateien vorliegen, einlesen. Wer seine Geschichte schon mal als eBook sehen will, findet hier ein ansprechendes Programm.

Link zum Programm: Sigil

Eine Anleitung findet sich auf der Seite des Krauß Verlages: Sigil auf Deutsch

Nachtrag: Mit dem preiswerten ALDI-Tablet Medion LIFETAB E7312 lassen sich nicht nur eBooks lesen, sondern auch Digitale Spiegelreflexkameras steuern.

(K)ein Enthüllungsbuch?!?

golfbuchWer Golf mag oder nicht, spielt oder (noch) nicht spielt, der sollte zu diesem Buch greifen, das „Golf von der lustigen Seite der Kasse“ zeigt.

Dieses Buch erzählt, in humorvollen Episoden, unterhaltsame Geschichten vom Golfplatz aus der Sicht eines Golfplatzmitarbeiters. Daher sind auch zu 100 % „Enthüllungen“ über den gemeinen Golfer an sich, oder über Golf im allgemeinen und speziellen dabei.

Mit diesem Buch, das auch für Nichtgolfer geeignet ist, kann Mann/Frau Spaß haben, ob auf der Couch, unterwegs mit dem Flugzeug, Bus, Bahn, auf dem Rasenmäher oder wo auch immer.

Das „Golfbuch“ von Daniel T. Schneider, das als Book on Demand zum Preis von 7,95 € bzw. als eBook erschienen ist, ist im Buchhandel erhältlich. Wenn nicht, bitte kurze eMail, da ich einen Kontakt zu dem Autoren herstellen kann.

Mehr zu dem Buch auf facebook

Erotik schreiben

Da ich für meine Geschichte bereits einige sinnliche Szenen geschrieben habe, interessierte es mich, zu erfahren wie andere Autoren mit dem Thema umgehen. In den letzten Jahres ist einiges an erotischer Literatur veröffentlicht worden, was Tabus aufgebrochen hat und die Grenzen erweitert haben. Sei es „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche oder die Romantrilogie „Fifty Shades of Grey“ von E. L. James.  Wie also persönlich mit dem Thema umgehen? Anreißen, umschreiben oder ins Detail gehen.

Elizabeth Benedict hat einen Schreibratgeber „Erotik schreiben – Wie Sie Sex-Szenen literisch gestalten“ geschrieben, der in deutschen Übersetzung im Autorenhaus-Verlag erstmals 2002 veröffentlicht.  Jetzt liegt das Buch in der 2. Auflage (2013) vor.

Das Buch setzt sich mit erotischen, sinnlichen Szenen der Literatur über einen längeren Zeitraum auseinander und regt an, bereits geschriebene Szenen zu überarbeiten und anzupassen. Ein empfehlenswerter Ratgeber.

Figurenentwicklung

Für das Schreiben benutze ich sowohl DramaQueen als YWriter5. yWriter als Freeware leistet mir momentan gute Dienste bei meiner Geschichte. In der Figurenbeschreibung unterscheiden sich die beiden Softwareprodukte. DramaQueen ist umfangreicher und  unterstützt durch die verschiedenen Aspekte die Entwicklung. Sicherlich kommt man zu gleichen Ergebnissen. DramaQueen gibt es ebenfalls in einer Freeware-Version. Wer mit yWriter schreibt, sollte sich vielleicht DramaQueen zunächst in der Freeware-Version herunterladen und anhand der Stichpunkte die Figur in yWriter beschreiben. Das Arbeiten mit beiden Produkten macht Spaß.

Normseite

Für das Schreiben nutze ich neben DramaQueen auch noch noch yWriter. Dabei ist mir dann eingefallen, dass die Programme in ihren Exportfunktionen unterschiedliche Schriftarten und -größen verwenden. Das Werk bekommt dann ein unterschiedlichen Umfang. Da ich mir Schreibziele gesetzt, war ich mit diesen Ergebnissen nicht zufrieden. Die Suche ergab, dass es einen Standard für Autoren und Verlage gibt, die Normseite. Sie enthält 60 Zeichen pro Zeile, 30 Zeilen pro Seite (einschließlich der Leerzeilen), Schriftart Courier (New), -größe 12 pt.

Die Dokumentvorlagen, die werden für Microsoft Word bzw. OpenOffice zum Download angeboten. Beispielsweise bei literaturcafe.de. Auf Wikipedia findet sich eine Beschreibung der Normseite.

Für wen schreiben?

Ich habe mich aufgemacht. Aufgemacht, um vor Ort Recherchen für meinen Roman durchzuführen, die Örtlichkeiten zu studieren. Und ich habe es gefunden, das Haus, in dem mein Protagonist die Sinnlichkeit wahrer Liebe erfährt. Liebe, von der er nichts weiß.

Aber bevor ich meinen Laptop zugeklappt habe, habe ich geschrieben. Nur so dahin, weil ich Erzählerstimmen ausprobieren wollte. Aber das ist eine andere Geschichte. Für wen schreiben? weiterlesen