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Normseite

Für das Schreiben nutze ich neben DramaQueen auch noch noch yWriter. Dabei ist mir dann eingefallen, dass die Programme in ihren Exportfunktionen unterschiedliche Schriftarten und -größen verwenden. Das Werk bekommt dann ein unterschiedlichen Umfang. Da ich mir Schreibziele gesetzt, war ich mit diesen Ergebnissen nicht zufrieden. Die Suche ergab, dass es einen Standard für Autoren und Verlage gibt, die Normseite. Sie enthält 60 Zeichen pro Zeile, 30 Zeilen pro Seite (einschließlich der Leerzeilen), Schriftart Courier (New), -größe 12 pt.

Die Dokumentvorlagen, die werden für Microsoft Word bzw. OpenOffice zum Download angeboten. Beispielsweise bei literaturcafe.de. Auf Wikipedia findet sich eine Beschreibung der Normseite.

Für wen schreiben?

Ich habe mich aufgemacht. Aufgemacht, um vor Ort Recherchen für meinen Roman durchzuführen, die Örtlichkeiten zu studieren. Und ich habe es gefunden, das Haus, in dem mein Protagonist die Sinnlichkeit wahrer Liebe erfährt. Liebe, von der er nichts weiß.

Aber bevor ich meinen Laptop zugeklappt habe, habe ich geschrieben. Nur so dahin, weil ich Erzählerstimmen ausprobieren wollte. Aber das ist eine andere Geschichte. Für wen schreiben? weiterlesen

Ohne höhere Bildung kann man kein Schriftsteller werden?

Vor einigen Tagen habe ich eine Wiki-Seite gefunden, in der es in der Rubrik „Bücher“ auch um das Schreiben geht. Ich finde sie auch sehr informativ, bis ich auf diese Aussage gestoßen bin: „… In den meisten Fällen muss man als Schriftsteller einen höheren Bildungsabschluss vorweisen können, mindestens einen Bachelor sollte man haben, besser noch einen Master in Journalismus, Literatur oder ähnlichem.“ wikiHow

Lajos Egri schreibt in seinem Buch „Dramatisches Schreiben auf Seite 13 zu dem Thema Schriftsteller werden: „… Vielleicht befürchten Sie, dass Sie aus Mangel an höherer Bildung Ihr Talent nicht richtig entfalten könnten? Vergessen Sie’s. Viele großartige Schriftsteller – Shakespeare, Ibsen, George Bernard Shaw, um nur einige zu nennen -, haben nie das Innere einer Hochschule gesehen.“ Autorenhaus

Ich zitiere hier einmal, was der Dozent der Schreibschule, die ich besuche, als Antwort auf die Feststellung von wikiHow.com schreibt:  „… ich meine auch, dass Autoren nicht unbedingt schulisches Wissen vorweisen müssen. Allerdings sind eine Portion Lebensweisheit und gute Recherche sicher von Vorteil. Recherchieren war ja Ihr „täglich Brot“ als …, und als Familienvater haben sie auch viel erlebt. Somit haben Sie alle Voraussetzungen …“

Ich finde solche Aussagen wie die bei wikiHow.com schon schade. Die Autoren werten mit derartigen Aussagen ihre Seite leider ab.

Ich gehöre einer Generation an, wo das Schreiben in meiner Familie leider keinen hohen Stellenwert hatte. Daher habe ich auch keine Förderung erhalten. Es war ein langer Weg, wieder zum Schreiben zu finden, auch wenn es gelegentlich Versuche gab. Zum Glück habe ich einen Schreiblehrer gefunden, der mich immer wieder ermuntert, diesen Weg zu gehen. Daher nutze ich diesen Beitrag, um Danke zu sagen.

Wie startet man ein Mini Cooper Cabriolet?

Wieder so eine Frage. Wie ist der Schlüssel beschaffen, wie öffnet man die Türen? Wo befindet sich das Zündschloß? Wie wird das Verdeck geöffnet? Keine Ahnung. Einfach mal runtergeschrieben. Aber der Leser ist grausam, er kennt sich aus. Also werde ich die nette Nachbarin fragen, ob sie mir das an ihrem Mini Cooper Cabrio zeigt. Oder ich muss zum Autohändler: „Guten Tag, ich schreibe einen Roman, in dem meine Protagonistin ein Mini Cooper Cabriolet fährt. Könnte ich mir das Fahrzeug mal für einen Tag ausleihen. Kostenlos.“ Klar doch, die warten nur darauf, dass einer kommt, der gar kein Interesse an einem Kauf hat. Also muss ich mir doch noch eine Geschichte einfallen lassen. Oder ich versuche es bei der Nachbarin.

Was steht eigentlich auf der Speisekarte?

Da bin ich in meiner Story an einem Punkt angekommen, wo ich meine Protagonistin in ein nettes Lokal mit einer großen Terrasse schicke. Sie bestellt etwas zu Essen und zu Trinken. Klar, kenne ich das Lokal, war schon öfters dort gewesen. Aber die Speisekarte. Was darauf steht, habe ich mir  nicht gemerkt. Also die Internetseite aufgerufen. Von wegen Speise- und Getränkekarte. Hingehen, Anhang im Schlepptau. An sich eine nette Idee. Aber nicht heute abend. Auf der anderen Seite möchte ich weiterkommen. Also eine E-Mail mit einem Menüvorschlag an die dort tätige nette Bedienung. Kurze Zeit später die Antwort und so konnte ich das ganze in meinen Roman einflechten. Gut, wenn man jemand kennt, der einem weiterhilft.

DramaQueen DramaWiki

dramaqueenWer sich auf den Seiten von DramaQueen umsieht, findet ein umfangreichendes Nachschlagewerk zur Dramaturgie, das DramaWiki. Hier können Begriffe aus dem Bereich der Dramaturgie nachgeschlagen werden.

Bei der Arbeit mit DramaQueen erleichtert ein Internetzugang das schnelle Nachschlagen eines Stichtwortes, denn „blau“ hinterlegte Stichworte sind mit dem DramaWiki verknüpft. Ein Beispiel sind Dispositionen zur Person. Überhaupt das Arbeiten mit DramaQueen, viele Feldbezeichnungen sind mit Erläuterungen hinterlegt und werden beim Darübergehen mit der Maus sichtbar.