Archiv der Kategorie: Übers Schreiben

In Wolken schweben oder Die Cloud

L1000771Anläßlich eines Seminars habe ich sie kennengelernt, die Cloud. Erst wollte ich nicht, jetzt finde ich es schön, auf die Inhalte meiner Cloud zuzugreifen, egal ob mit PC, Notebook oder Tablet, oder mit anderen zu teilen. Keine Kopien mehr ziehen, sondern die Dateien einfach auf einem fremden Server abzulegen und darauf weltweit zugreifen zu können. Auch egal, ob die NSA mitliest oder nicht. Es sei denn, sie verändern die Inhalte oder klauen die Idee. Dann kann ich ganz schön stinkig werden. In Wolken schweben oder Die Cloud weiterlesen

Szenen und Leute so beschreiben, dass die Zuschauer sie genau vor sich sehen

In der Krabbelkiste von Thalia fanden meine Frau und ich den Roman „Durch stürmische Zeiten“ von Lesley Pearse , Bastei Lübbe, ISBN 978-3-404-16456-1 (nur noch als ebook erhältlich). Meine Frau fand ihn etwas grausam, aber dennoch lesenswert. Ich las ihn ebenfalls, die Geschichte einer jungen Frau, die 1786 in England ,wegen eines Diebstahls (heute würde man das als gewerbs- und bandenmäßigen [Taschen]Diebstahl bezeichnen) zum Tode verurteilt wird. Sie wird jedoch nicht gehenkt, sondern kommt mit vielen anderen Frauen und Männern nach Australien. Ihr Freiheitswille ist unerschütterlich, so dass sie die Gefahren einer Flucht mit ihren beiden Kindern, ihrem Mann und weiteren Männern auf sich nimmt. Sie verliert ihre Kinder, ihren Mann und wird wieder gefangen genommen und in England ins Gefängnis geworfen. Ihre Lebensgeschichte wird jedoch den Zeitungen zugespielt und am Ende sind sie und ihre überlebenden Gefährten frei.

Was mich am Ende des Romans überraschte, war die Beschreibung des Charakters des Anwaltes Boswell, der sich für die Freilassung von Mary Broad einsetzte: „… während er seine Geschichte erzählte. Er hatte ein Talent, Szenen und Leute so zu beschreiben, dass die Zuschauer sie genau vor sich sahen. …“.
Das ist es doch, was wir von uns als Schriftsteller erwarten.

 

Outline und Stufendiagramm

Elizabeth George verweist in ihrem Schreibratgeber „Wort für Wort oder Die Kunst ein gutes Buch zu schreiben“ in mehreren Kapitel auf das „Stufendiagramm“, mit dem sie arbeitet. Ein grafisches (Diagramm)Beispiel habe ich im Internet nicht gefunden, wohl einige Beiträge die sich damit befassen. Der ein oder andere nutzt dafür auch die „Karteifunktion“ von Scrivener.

Elizabeth George beschreibt ihr Stufendiagramm als eine Liste von Szenen, die sie anlegt, bevor sie ihren Roman schreibt. Es ist ja so einfach, wenn man die Blogbeiträge unter dem Gesichtspunkt nochmals liest und feststellt, dass es sich um nicht anderes als eine (Step- bzw. Szenen)Outline handelt. Beides, sowohl Step- als Szenen-Outline, sind in DramaQueen realisiert. Outline und Stufendiagramm weiterlesen

yWriter 5 – Spracheinstellungen

Anwender, die das erste Mal mit yWriter arbeiten, möchten gerne wissen, wie die deutsche Sprachversion eingestellt wird. Das geht über das Menü: LOCALISE | CHOOSE LANGUAGE | DEUTSCH (GERMAN). Danach erscheint die deutschsprachige Menüführung.

Spracheinstellung_yWriter Wer mit yWriter arbeitet, sollte in jedem Fall für seine Geschichte einen (eigenen) Projektordner anlegen, z.B. ROMANE/GESCHICHTEnn.

eBooks lesen, veröffentlichen

Vor einigen Tagen  brachte ALDI ein Android-Tablett für 100 € ins Angebot. Auch wenn es nicht super-positive Besprechungen gibt, ich finde,  für den Preis kann man nichts falsch machen. Dieser Beitrag wurde im ersten Entwurf mit dem ALDI-Tablett erstellt. Die Beschreibung (Ankündigung) veweist auf die Möglichkeit, diesen Mini-PC als eBook-Reader zu nutzen, was den Ausschlag für den Kauf gab.
Einige Apps gelöscht, die ich als störend empfand, neue geladen. Dann ging es an das eBook. Unsere Stadtbibliothek bietet eine Reihe von eBooks zur Ausleihe an. Bei Neuerscheinungen besteht das Problem, dass sie auf Monate hinaus vorgemerkt sind. Ich habe eins gefunden und ausgeliehen. Ein geeigneter Reader ist der BlueFire Reader (Google-Playstore). Zum Lesen muss das Buch noch freigeschaltet werden. Dafür benötigt man eine Adobe-ID.

Mich interessierte natürlich, wie sich meine mittlerweile auf 200 Normseiten angewachsene Geschichte als eBook macht. Für die eBook-Erstellung fand ich einige Hinweise auf freie Software, mit der sich Bücher im ePub-Format erstellen lassen. Eines davon ist Sigel, mit der die Seiten im XHTML_Format erstellt werden können, wobei es auch eine WYSIWYG-Ansicht gibt. Mit Sigel lassen sich vorhandene Seiten einlesen. Sehr schnell geht das, wenn die Seiten im HTML-Format bereits erstellt sind. Dann brauchen diese nur einkopiert zu werden. yWriter beinhaltet einen Export als eBook. Damit werden HTML-Seiten erstellt. Es lassen sich aber auch Inhalte, die als RTF-Dateien vorliegen, einlesen. Wer seine Geschichte schon mal als eBook sehen will, findet hier ein ansprechendes Programm.

Link zum Programm: Sigil

Eine Anleitung findet sich auf der Seite des Krauß Verlages: Sigil auf Deutsch

Nachtrag: Mit dem preiswerten ALDI-Tablet Medion LIFETAB E7312 lassen sich nicht nur eBooks lesen, sondern auch Digitale Spiegelreflexkameras steuern.